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DOSB 2017 Annerkannter Stützpunktverein

Allg. Wettkampfinfo:

 

DSV Regelung ab 1.September 2013

KGW- Festlegung WK-Strecken für 8 - bis  10 jährige

 

Auswertungsmöglichkeiten beim DSV (Deutscher Schwimmverband)

Anleitung (von 2006 aber weitgehend korrekt)

 

 

Welche Wettkämpfe gibt es?

 

Generell unterscheidet man zwischen Meisterschaften und sog. "Einladungsschwimmfesten". Meisterschaften fangen auf Kreisebene an und gehen über Bezirks-, Landes-, bis auf die nationale und internationale Ebene. Einladungsschwimmfeste werden von den einzelnen Schwimmvereinen ausgerichtet.

 

Wie wird für einen Wettkampf gemeldet?

 

Die teilnehmenden Vereine werden über sog. Ausschreibungen, in denen z.B. der Wettkampfverlauf beschrieben ist, eingeladen und melden nun ihre Schwimmer auf den verschiedenen Strecken mit der sog. Meldezeit. Sind alle Meldungen beim ausrichtenden Verein eingegangen erstellt dieser ein Meldergebnis, in dem die Schwimmer nach ihrer Meldezeit innerhalb der einzelnen Strecken auf verschiedene Läufe und Bahnen verteilt werden. Die geschwommene Strecke und Lage wird im Meldeergebnis als "Wettkampf Nr.X" bezeichnet.

 

Was sind Pflichtzeiten?

 

Für Meisterschaften (außer Kreismeisterschaft) benötigt man Pflichtzeiten, die man auf den "Einladungsschwimmfesten" schwimmen kann. Hat man eine Pflichtzeit erreicht, startet man auf diesen Meisterschaften in einer Jahrgangswertung und einer offenen Klasse.

 

Wie läuft ein Wettkampf ab?

 

Findet der Wettkampf nun statt, ist am Anfang meistens eine Stunde Zeit, in der sich die Schwimmer "einschwimmen" können. Wann der einzelne Schwimmer an den Start muss, erfährt er aus dem Meldeergebnis. Jeder einzelne Lauf wird vorher noch einmal durch den Sprecher aufgerufen. Welche Zeit man geschwommen ist und welchen Platz man innerhalb seines Jahrgangs oder in der offenen Wertung erreicht hat erfährt man aus dem Protokoll, das dann im Schwimmbad (meistens neben dem Meldeergebnis) ausgehängt wird. Wenn man mehrmals an den Start geht, kann es bei größeren Wettkämpfen sein, dass man Pausen von über einer Stunde zwischen seinen einzelnen Starts hat. Diese Zeit wird dann mit Anfeuern anderer Schwimmer, Stretching, oder kleinen Spielen verbracht. Da die meisten Wettkämpfe über einen ganzen Tag oder das ganze Wochenende gehen, findet zwischendurch immer eine Pause von meistens einer Stunde statt. Diese Zeit wird genutzt, um z.B. die Kuchentheke (die meistens von den ausrichtenden Vereinen organisiert wird) zu plündern oder um sich nochmals einzuschwimmen. Die Siegerehrung findet entweder in den Pausen, zwischen oder während den einzelnen Wettkämpfen oder am Ende eines Wettkampfes statt. Hier bekommen oft die schnellsten drei eines Jahrganges eine Medaille und die schnellsten sechs eine Urkunde. Wettkämpfe können auf einer 25- oder 50m Bahn ausgetragen werden.

 

Was ist beim Anfeuern erlaubt?

 

Will man einen Schwimmer anfeuern, darf man dieses nur von der Seite eines Schwimmbeckens und nicht von der Startbrücke aus. Mitlaufen beim Anfeuern ist verboten, da der Schwimmer ansonsten disqualifiziert wird.

 

Welche Wettkampfstrecken gibt es?


Delphin 
Rücken 
Brust 
Freistil 
Lagen 
Staffel 
25m 
25m 
25m 
25m 
100m 
4*50 F 
50m 
50m 
50m 
50m 
200m 
4*50 L 
100m 
100m 
100m 
100m 
400m 
4*100 F 
200m 
200m 
200m 
200m 
800m 
4*100 L 
 
 
 
400m 
 
4*200 F 
 
 
 
800m 
 
4*200 L 
 
 
 
1500m 
 
 

Die 25m-Strecken werden meistens nur für die Jüngsten angeboten und nicht bei offiziellen Meisterschaften geschwommen. Bei Lagen werden alle vier Stilarten in der Reihenfolge Delphin, Rücken, Brust, Kraul geschwommen. Bei einer Lagenstaffel ist die Reihenfolge Rücken, Brust, Delphin, Kraul. Es werden auch noch Freiwasserwettkämpfe angeboten, bei denen 3, 5, 10 und 25 km geschwommen werden.

 

Was muss man zum Schwimmwettkampf mitnehmen?

 

Wichtig ist, dass man immer mehrere Badehosen bzw. Badeanzüge einpackt, da man zwischen dem Einschwimmen und seinen Starts immer Pausen hat, die man nicht in nassen Sachen verbringen sollte. Auch wenn ein Wettkampf in der Halle stattfindet sollte immer etwas zum überziehen mit eingepackt werden, da der Körper auch in einem warmen Hallenbad auskühlt und dann keine schnellen Zeiten erzielt werden können. Ist der Wettkampf im Freibad, sollte die Kleidung der Witterung angepasst sein. Einen Schwimmer in seiner Winterjacke bei einem Freibadwettkampf anzutreffen, ist bei schlechtem Wetter keine Seltenheit. Betritt man ein Hallenbad oder den Beckenrand eines Freibades, sollte man darauf achten, dass man keine Straßenschuhe trägt. Wichtig ist auch, dass man genügend zu Trinken (keine Glasflaschen) dabei hat. Etwas zum Essen dabei zu haben, kann auch nicht schaden. Da ein Wettkampf teilweise über den ganzen Tag geht und die Pausen zwischen den einzelnen Starts sehr lang werden können hat man genügend Zeit für kleine Spiele oder sein Lieblingsbuch. Dabei sollte man nicht den Wettkampf aus den Augen verlieren, da die Gefahr sonst groß wird, dass man seinen Start verpasst.

 

je Start eine Badehose bzw. einen Badeanzug (Einschwimmen nicht vergessen!)
eine Badekappe
warme Socken
2 T-Shirts
Jogginganzug oder lange Hose und Sweatshirt
Badeschuhe
ausreichend Handtücher
Shampoo und Seife
Turnschuhe

 

 



Letzte Aktualisierung:  20.06.2013 20:06



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